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    <title>Regulierungs-Monitor - Blackout-Check Industrie</title>
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    <description>Was sich in der B2B-Regulierung fuer Industrieunternehmen bewegt: NIS2, KRITIS, Cyber Resilience Act, EU-Maschinenverordnung, Data Act, KI-Verordnung und Nachhaltigkeitsrecht. Monat fuer Monat, mit Datum und Quelle.</description>
    <language>de-de</language>
    <copyright>CC BY 4.0 - Weiterverwendung mit Quellenangabe erlaubt</copyright>
    <lastBuildDate>Fri, 09 Oct 2026 00:00:00 +0000</lastBuildDate>
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      <title>Maschinenverordnung: Leitfaden und Normenliste fehlen noch</title>
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      <pubDate>Thu, 01 Oct 2026 00:00:00 +0000</pubDate>
      <description>Der Stichtag 20. Januar 2027 steht, zwei Hilfsmittel aber nicht: Der Leitfaden der EU-Kommission ist inzwischen auf das vierte Quartal 2026 verschoben, und die Überprüfung der harmonisierten Normen läuft bis Jahresende – die vollständige Liste wird erst kurz vor dem Stichtag per Durchführungsbeschluss erwartet. Praktisch heißt das: Wer heute für Auslieferungen in 2027 konstruiert, kennt die Normen noch nicht, die ihm Konformitätsvermutung verschaffen. Eine Übergangsfrist gibt es nicht. Was jetzt gilt (Quelle: DGUV Test; EU-Kommission über ibf-solutions.com)</description>
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      <title>Energieeffizienz: Es gilt das Gesetz, nicht der Entwurf</title>
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      <pubDate>Thu, 01 Oct 2026 00:00:00 +0000</pubDate>
      <description>Zur EnEfG-Novelle kursieren Zahlen, die vielfach als geltendes Recht wiedergegeben werden – etwa eine Anhebung der Schwelle für Energiemanagementsysteme auf 23,6 GWh, ein neuer Wert von 2,77 GWh oder der Wegfall des KMU-Kriteriums beim Energieaudit. Ein Abgleich mit den konsolidierten Gesetzestexten zeigt: Nichts davon ist in Kraft. Es gilt unverändert: Energiemanagementsystem nach ISO 50001 oder EMAS ab einem Dreijahresmittel von mehr als 7,5 GWh (§ 8 EnEfG), Umsetzungspläne ab mehr als 2,5 GWh (§ 9 EnEfG), Energieaudit für Nicht-KMU im Vierjahresturnus (§ 8 EDL-G) mit vereinfachtem Verfahren bis 500.000 kWh im Jahr. Wer die Entwurfszahlen zugrunde legt, schätzt seine Pflichten womöglich falsch ein. (Quelle: gesetze-im-internet.de (EnEfG §§ 8, 9; EDL-G §§ 1, 8); BAFA-Merkblätter zum Energieaudit)</description>
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      <title>KRITIS-Verordnung weiterhin nicht verkündet</title>
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      <pubDate>Thu, 01 Oct 2026 00:00:00 +0000</pubDate>
      <description>Die Rechtsverordnung zur Bestimmung kritischer Anlagen (§ 4 Abs. 3, § 5 Abs. 1 KRITISDachG) befindet sich weiter in Erarbeitung und Abstimmung. Solange sie nicht im Bundesgesetzblatt steht, besteht keine Registrierungspflicht nach dem KRITIS-Dachgesetz – und keine Frist läuft. Ein im Juni vorgelegter Referentenentwurf des BMI würde den Kreis der Betroffenen gegenüber der bisherigen BSI-KritisV erweitern. (Quelle: BBK-FAQ zum KRITISDachG; Noerr zum Referentenentwurf · Zur KRITIS-Seite)</description>
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      <title>Letzte BSI-Nachfrist für die NIS2-Registrierung ausgelaufen</title>
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      <pubDate>Wed, 30 Sep 2026 00:00:00 +0000</pubDate>
      <description>Nach der ersten Verlängerung bis zum 31. Juli 2026 hatte das BSI die Registrierungsmöglichkeit nochmals bis zum 30. September 2026 geöffnet. Beide Termine waren keine neuen Rechtsfristen, sondern Vollzugszurückhaltung – die gesetzliche Frist blieb der 6. März 2026. Wer bis heute nicht registriert ist, befindet sich in einem andauernden Verstoß; die fehlende Registrierung ist ein eigenständiger Bußgeldtatbestand mit bis zu 500.000 €. (Quelle: PKF Deutschland (28.09.2026); itmr-legal · Zur NIS2-Seite)</description>
    </item>
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      <title>Werbung mit Umweltaussagen braucht jetzt einen Beleg</title>
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      <pubDate>Sun, 27 Sep 2026 00:00:00 +0000</pubDate>
      <description>Mit der Umsetzung der EmpCo-Richtlinie (EU) 2024/825 im UWG sind pauschale Umweltaussagen unzulässig, wenn sie nicht belegt sind. Betroffen sind Formulierungen wie „klimaneutral", „umweltfreundlich", „nachhaltig" oder „grün" – auf der Website, in Prospekten und in Angeboten. Auch im B2B-Umfeld relevant: Wer mit „klimaneutraler Produktion" oder „nachhaltiger Fertigung" wirbt, muss das nachweisen können, sonst drohen Abmahnungen. (Quelle: Richtlinie (EU) 2024/825, UWG-Novelle)</description>
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      <title>Data Act: Maschinendaten müssen ab Werk zugänglich sein</title>
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      <pubDate>Sat, 12 Sep 2026 00:00:00 +0000</pubDate>
      <description>Für vernetzte Produkte, die ab diesem Datum in Verkehr gebracht werden, gilt die Konstruktionspflicht („Access by Design"): Nutzungs- und Produktdaten müssen standardmäßig einfach, sicher, unentgeltlich und maschinenlesbar zugänglich sein. Für den Maschinenbau heißt das: Der Zugang zu Maschinendaten ist kein freiwilliger Service mehr, sondern Konstruktionsvorgabe. Die Erleichterung für kleine Unternehmen endet bereits bei 50 Beschäftigten. (Quelle: Verordnung (EU) 2023/2854, anwendbar seit 12.9.2025)</description>
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      <title>CRA-Meldepflichten für ausgenutzte Schwachstellen gelten</title>
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      <pubDate>Fri, 11 Sep 2026 00:00:00 +0000</pubDate>
      <description>Hersteller von Produkten mit digitalen Elementen müssen aktiv ausgenutzte Schwachstellen und schwerwiegende Sicherheitsvorfälle binnen 24 Stunden als Frühwarnung und binnen 72 Stunden im Detail an ENISA und die zuständigen CSIRTs melden. Die Pflicht greift auch für Produkte, die vor Jahren in Verkehr gebracht wurden – rund 15 Monate vor der vollen CRA-Anwendung. (Quelle: BSI-Pressemitteilung vom 11.09.2026 · Zur CRA-Seite)</description>
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      <title>KI-Verordnung: Transparenzpflichten gelten, Hochrisiko verschoben</title>
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      <pubDate>Sun, 02 Aug 2026 00:00:00 +0000</pubDate>
      <description>Seit diesem Datum greifen die Transparenzpflichten nach Art. 50 (Kennzeichnung KI-generierter Inhalte, Chatbots) sowie der Bußgeldrahmen. Die Pflichten für Hochrisiko-KI wurden kurz zuvor durch den Digital Omnibus (Verordnung (EU) 2026/1744) um sechzehn Monate verschoben: eigenständige Systeme nach Anhang III auf den 2. Dezember 2027, KI in regulierten Produkten wie Maschinen auf den 2. August 2028. (Quelle: Verordnung (EU) 2024/1689; Digital Omnibus (EU) 2026/1744, in Kraft 27.7.2026)</description>
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      <title>BSI veröffentlicht Schulungskonzept für KRITIS-Prüfer</title>
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      <pubDate>Sat, 01 Aug 2026 00:00:00 +0000</pubDate>
      <description>Nach längerer Überarbeitung liegt das Schulungskonzept für prüfende Stellen nach § 39 BSIG vor. Für Betreiber ist das vor allem ein Signal zur Nachweisführung: Die Prüflandschaft wird konkreter, Nachweise sollten früh so abgelegt werden, dass sie einer externen Prüfung standhalten. (Quelle: OpenKRITIS · ISO 27001 &amp; BSI-Grundschutz)</description>
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      <title>Erste BSI-Nachfrist endet – rund ein Drittel fehlt</title>
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      <pubDate>Fri, 31 Jul 2026 00:00:00 +0000</pubDate>
      <description>Zum Ablauf der ersten Nachfrist hatten sich etwa 18.500 der geschätzt 29.500 NIS2-pflichtigen Unternehmen registriert. Rund 11.000 fehlten – gut ein Drittel. Das BSI öffnete daraufhin bis Ende September erneut. (Quelle: zfk.de; mars-solutions.de)</description>
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      <title>Startdatum der KRITIS-Registrierung aus dem Gesetz gestrichen</title>
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      <pubDate>Tue, 28 Jul 2026 00:00:00 +0000</pubDate>
      <description>Elf Tage nach dem ursprünglich vorgesehenen Starttermin wurde das Datum 17. Juli 2026 über ein anderes Gesetz aus dem KRITIS-Dachgesetz entfernt. Seither hängt der Fristbeginn allein an der Verkündung der Rechtsverordnung. Viele Ratgeberseiten nennen den 17. Juli bis heute – ein gutes Beispiel dafür, warum sich ein Blick in die amtliche Quelle lohnt. (Quelle: BBK-FAQ; christopher-helm.com · NIS2 vs. KRITIS)</description>
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      <title>Omnibus-Paket entlastet den Mittelstand bei Berichtspflichten</title>
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      <pubDate>Wed, 18 Mar 2026 00:00:00 +0000</pubDate>
      <description>Die Omnibus-Richtlinie (EU) 2026/470 hebt die Schwellen deutlich an: Nachhaltigkeitsberichte nach CSRD sind nur noch für Unternehmen ab 1.000 Beschäftigten und 450 Mio. € Umsatz Pflicht, erstmals für das Geschäftsjahr 2027. Die Lieferkettenrichtlinie CSDDD greift künftig erst ab 5.000 Beschäftigten und 1,5 Mrd. € Umsatz, anwendbar ab Mitte 2029. Für Zulieferer besonders wichtig: Berichtspflichtige Konzerne dürfen von Partnern mit bis zu 1.000 Beschäftigten nur noch Daten im Umfang des freiwilligen VSME-Standards verlangen – das begrenzt die Fragebogen-Flut aus der Lieferkette. Das deutsche LkSG ist faktisch ausgesetzt: Das BAFA prüft seit Oktober 2025 keine Berichte mehr, das Portal ist abgeschaltet, die formale Gesetzesänderung steht noch aus. (Quelle: Richtlinie (EU) 2026/470; IHK Osnabrück; advant-beiten.com)</description>
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